BLUTSCHNEISE im Krimilabor

„Zurück zu den Wurzeln der Kriminalliteratur, dem hemmungslos Trivialen, wo die Qualität eines Krimis sich an der Menge des vergossenen Blutes ablesen lässt. Etwas, woran Guido Rohms Blutschneise nicht spart, was wir schon am Titel erkennen. Ein Killer, der alles tötet, was sich ihm in den Weg stellt – sogar sich selbst und seinen Autor. Er beschafft auf gut marktwirtschaftliche Art Ware für Mädchenschinder, das ist sein Beitrag zum Bruttosozialprodukt, darin unterscheidet er sich nicht von den Propheten des Profits und der Wachstumsgesellschaft. Die Opfer? Nebensächlich. Aber Rohm erwähnt auch sie, gibt ihnen wenigstens die Würde einer kurzen Biografie zurück. Ansonsten ist Blutschneise ein Kriminalroman, der sich nicht um die glattbügelnden Feinheiten eines immer mehr nach den Weihen der »Hochliteratur« strebenden Genres kümmert. Es wird gemordet, die Erzählebenen werden hemmungslos gewechselt, das macht auch stilistisch Spaß und sorgt für angenehme Erholung vom ewig Gleichen eines automatisierten Genres.“ Dieter Paul Rudolph

 

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