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2. Platz für “Blutschneise” beim Krimi-Blitz 2011

Blutschneise” ist beim Krimi-Blitz 2011 auf dem 2. Platz gelandet!

BLUTSCHNEISE ist für den Krimi-Blitz 2011 nominiert

Krimi-Blitz 2011: Jedes Jahr dürfen die Leser der Krimi-Couch ihren Lieblingskrimi des vergangenen Jahres wählen. Unter den 10 gesetzten Krimis ist diesmal »Blutschneise«. Also: bis 31.03. abstimmen!

 

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Endpunkt des Kapitalismus

„Ein brutaler Roman vom Endpunkt des Kapitalismus. Angesiedelt in lakonischer Prosa zwischen Jim Thompson, Bret Easton Ellis und David Osbornes „Jagdzeit“ … Diese innere Logik ist der Motor des Romans von Guido Rohm, der offensichtlich von den Besten gelernt hat. „Blutschneise“ ist das literarische deutsche Pendant zum amerikanischen Terrorkino.“ Marcus Stiglegger

 

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Die Krimilady schreibt über BLUTSCHNEISE

„… und letztendlich hat Guido Rohm mit seinem Text Blutschneise es wieder geschafft, aufzutrumpfen.
Mein erster und letzter Gedanke beim letztgenannten Buch wohl so eine Art Quintessenz. Welchem Thema kann sich ein Autor nach diesem Stoff noch zuwenden, wenn er uns eine Wirklichkeit so minimalistisch auf den Punkt gebracht präsentiert? Wenn er sich nicht im Kreise drehen will? Nun ist das nicht mein Problem, aber gespannt bin ich schon. Und richtig konsequent gedacht stellen seine Opferbeschreibungen am Ende des Buches auch so etwas wie eine Vergewaltigung oder zumindest eine Entschuldung des vordem Erzählten dar. Sich selbst als Autor in die Geschichte einzubauen und auch noch durch Tod zu entledigen erscheint dagegen logisch. Guido Rohms Krimi zeigt, wie man Literatur in eine extreme Form gießen muss, damit der moralische Grad der gesellschaftlichen Beziehungen in seinem Ausmaß nicht nur erkennbar, sondern auch fühlbar wird.“

 

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Interview

 

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Extremkrimi

„In einem früheren Leben kämpfte er gegen den kapitalistischen Staat. Schon damals machte ihm das Töten Spaß. Heute ist Max Vonderscheidt auf eigene Rechnung tätig. Für ein Trio sadistischer Millionäre entführt er junge Frauen. Der Blinde, ein Gangsterboss, der diesen Spitznamen aufgrund seiner dunklen Brille trägt, hat ihm diesen Job vermittelt. Was mit den Opfern geschieht, ist Vonderscheidt gleichgültig. Und wer ihm in die Quere kommt, wird umgebracht. Eine Maxime, die auch für den Blinden und seine Auftragskiller gilt.

Lauter böse Menschen also, denen wir im wirklichen Leben lieber nicht begegnen möchten, obwohl es sie zweifellos gibt. Zu Unterhaltungszwecken allerdings sind uns solche Figuren schon recht. Dann nämlich, wenn sie in düsteren Kriminalromanen vorzüglich skandinavischer Provenienz ihre Unwesen treiben und ein melancholischer Kriminalpolizist ihnen auf den Fersen ist.

Doch in Guido Rohms Extremkrimi „Blutschneise“ gibt es keine Ermittler, geschweige denn Gerechtigkeit. Sorgsam hat der Autor Täter- und Opferkomplexe separiert und effektvoll zu einem bösartigen Stück Prosa montiert. Entspannungslektüre ist das nicht. In einem erbarmungslosen Hauptsatzstil treibt Rohm die Handlung ins Absurde. Gelegentlich wünschte man ihn sich allerdings noch konsequenter. Hätte er nämlich auf Selbstreferenzen – eines der Mordopfer ist ein Krimiautor namens Guido Rohm – und satirische Übertreibung verzichtet, wäre die heilsame Schockwirkung dieses bemerkenswerten Romans noch größer.“ Joachim Feldmann im Crime-Mag

BLUTSCHNEISE im Krimilabor

„Zurück zu den Wurzeln der Kriminalliteratur, dem hemmungslos Trivialen, wo die Qualität eines Krimis sich an der Menge des vergossenen Blutes ablesen lässt. Etwas, woran Guido Rohms Blutschneise nicht spart, was wir schon am Titel erkennen. Ein Killer, der alles tötet, was sich ihm in den Weg stellt – sogar sich selbst und seinen Autor. Er beschafft auf gut marktwirtschaftliche Art Ware für Mädchenschinder, das ist sein Beitrag zum Bruttosozialprodukt, darin unterscheidet er sich nicht von den Propheten des Profits und der Wachstumsgesellschaft. Die Opfer? Nebensächlich. Aber Rohm erwähnt auch sie, gibt ihnen wenigstens die Würde einer kurzen Biografie zurück. Ansonsten ist Blutschneise ein Kriminalroman, der sich nicht um die glattbügelnden Feinheiten eines immer mehr nach den Weihen der »Hochliteratur« strebenden Genres kümmert. Es wird gemordet, die Erzählebenen werden hemmungslos gewechselt, das macht auch stilistisch Spaß und sorgt für angenehme Erholung vom ewig Gleichen eines automatisierten Genres.“ Dieter Paul Rudolph

 

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