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Nominiert

“Untat” ist unter den zwölf besten Cover deutschsprachiger Krimis und für das “Bloody Cover 2014″ nominiert, ein Preis, den eine Jury in Zusammenarbeit mit dem Syndikat und dem krimi-forum.de dieses Jahr zum dreizehnten Mal verleiht.

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Ich würde mich freuen, wenn ihr für das Untat-Cover abstimmt.

Und zwar genau >>>>HIER!!!

UNTAT – Gelesen von Rena Larf

    Morgen 10:00

Guido Rohm: Untat

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Zwei Journalisten, durch Berichte aus Krisengebieten desillusioniert, wollen ausloten, was ein Verbrechen ausmacht. Oscar ist ein Verbrecher. Er plant die Entführung eines Mädchens. Die beiden Zyniker heuern bei ihm als Augenzeugen an. Doch statt zu einer reißerischen Reportage entwickelt sich die Angelegenheit schnell zum Albtraum für die Journalisten. Aus der Distanz der Beobachter werden sie hineingezogen in ein beängstigendes und brutales Geschehen. Nun sind sie mittendrin. Ist Oscar ein Psychopath oder nur ein Aufschneider? Sind die Journalisten selbst nur Opfer oder Täter? Guido Rohm, den Thor Kunkel zu Recht für einen der besten Stilisten der deutschen Kriminalliteratur hält, entwickelt ein bedrohliches Szenario von Verbrechen und Alltag, das in der Frage mündet, wer dabei die Biedermänner und wer die Brandstifter sind. Die Antwort ist beunruhigend, auch für die Leser. Ein konzentrierter Text wie ein Sog.
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Geschrieben von Guido Rohm
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Auszug gelesen von Rena Larf
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Erschienen im April 2013 im Conte Verlag
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Musik:”Asphixies” von Grégoire Lourme

Kanal CRIME TIME

Die Entdeckung der Langsamkeit

Ein Satz sagt mehr als 1000 Bilder. Aber was ist ein Satz? Ein Satz ist ein Universum, der Urknall eines Gedankens. Dieses Ungetüm aus Knall-, Zisch-, Reibe- und Klacklauten. Jeder Satz hat eine Ewigkeit verdient, jeder Satz nimmt sich eine Ewigkeit, jede Ewigkeit dauert einen Monat. Alles andere ist Jahrmarkt, Geschwätz, eitle Hektik.

Wir, die Unterzeichneten, geben dem Satz wieder, was des Satzes sein soll, den Raum, also die Zeit. Einen Monat. So lange braucht ein Satz, dann explodiert er zum Universum und dann ist er bereit für den nächsten Satz, das nächste Universum. Sätze, Welten, Ewigkeiten.

Im Jahr 2113 werden wir ein schmales Bändchen publizieren. Zwischenergebnis. Sollten wir es selbst nicht mehr erleben – wir rauchen beide -, dann werden andere an unsere Stelle getreten sein, Gedanken ballen, Sätze bilden. Sie. ganz. langsam. zur. Explosion. bringen. Bis, in etwa 80 Milliarden Jahren, die Universen den höchsten Grad ihrer Ausdehnung erreicht haben und in sich zusammenfallen werden. Zurück in einen einzigen Punkt von unfassbarer Dichte. In einen Gedanken.

Guido Rohm, Dieter Paul Rudolph

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>>>>Beiß die Zähne zusammen, alter Schwede

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Auf der Flucht

»Es gibt ja Dichter, die bieten mir ganze Weltbilder an. Mit denen möchte ich nichts zu tun haben. Sie wirken auf mich so endgültig, so tot. Ich bin und bleibe ein Grenzbewohner, ein Flüchtling. Ja, ich befinde mich auf der Flucht.«

>>>>Ein Gespräch mit Dieter Paul Rudolph!

Der literarische Tellerrand

„Guido Rohm, selbsternannter Literatur-Terrorist und Ausnahmeschriftsteller, hat mit diesen beiden Werken, vereint in einem einzigen Buch, ein kleines Meisterwerk geschaffen, das in keinem Bücherschrank fehlen sollte. Es sei denn man schätzt keine gesellschaftskritischen Texte und mag auch nicht gerne über den literarischen Tellerrand blicken. Das wäre allerdings äußerst bedauerlich, denn jenseits der Auslagen dominierender Buchdiscounter und einschlägiger Bestsellerlisten gibt es eine Literatur-Landschaft, die zu entdecken es sich lohnt. Ein leuchtendes Beispiel dafür ist Guido Rohms vorliegendes Buch, erschienen im österreichischen Evolver-Verlag.“ Florian Hilleberg

Florian Hilleberg hat bei literra „Fleischwölfe/0“ besprochen.

>>>>>HIER! können Sie die komplette Rezension lesen.

„Fleischwölfe/0“ in der Stuttgarter Zeitung

>>>>Hier!, noch nachgereicht, der Link zur Besprechung von Thomas Klingenmaier in der Stuttgarter Zeitung!